Ziele und Aufgaben

Für viele Jugendliche ist es z.B. schwierig, den eigenen Berufsweg zu finden. Kommen dann noch weitere Probleme hinzu, wie z.B. ein fehlender Schulabschluss, ein Ausbildungsabbruch oder soziale und familiäre Probleme, kann der Übergang von der Schule in den Beruf zu einer kaum lösbaren Herausforderung werden.

Ziel unserer Arbeit ist die besondere Unterstützung der schulischen, beruflichen und sozialen Integration von Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf. Gleichzeitig unterstützen wir Eltern und Schüler/innen im Bereich des Schulmeidungsverhaltens, der „Schulphobie“.

Zielstellung

  • langfristige soziale und berufliche Integration durch Schulerfolg
  • regelmäßiger Schulbesuch bzw. Reintegration ins Regelschulsystem und Erreichung des Schulabschlusses
  • Verbesserung schulischer und sozialer Kompetenzen
  • Übergänge zwischen Schule und Beruf individuell optimieren
  • durch Kooperationen mit der Wirtschaft Perspektiven für Jugendliche schaffen
  • intensive Nutzung der lokalen Unterstützungsangebote
  • Schaffung von lokalen Netzwerkstrukturen für Familien und Jugendliche

Wir sind u.a. Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche im Landkreis Harz, insbesondere für:

  • aktiv/passiv schulverweigernde Kinder und Jugendliche ab dem 6. Lebensjahr an den allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen im Landkreis Harz
  • Kinder und Jugendliche, bei denen sich eine Tendenz zum schulverweigernden Verhalten abzeichnet und schulische/schulsozial-arbeiterische Maßnahmen ohne Erfolg bleiben
  • Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 27. Lebensjahr, die beim Übergang Schule-Beruf zu scheitern drohen
  • Jugendliche ohne berufliche Perspektiven
  • junge Mütter, die schulisch oder beruflich nicht angebunden sind

Neben der Beratung oder Weitervermittlung an entsprechende Institutionen, ist eine intensive Begleitung im Case Management (Einzelfallarbeit) möglich. Dabei werden diesbezügliche regionale Angebote von uns einbezogen und koordiniert.